18.02.2008 Sabine Christiansen bringt es auf den Punkt / Themenwebsite zu Transparenz und Kommunikation: www.transparenz.net
Die aktuelle Vertrauenskrise von Unicef zeigt: Viele Unternehmen und Organisationen unterschätzen das Verlangen von Öffentlichkeit und Medien nach Transparenz durch offene Kommunikation. Die Unicef-Botschafterin Sabine Christiansen bringt es auf den Punkt, wenn sie von dem Kinderhilfswerk fordert: „Wir müssen im Glashaus sitzen.“ Über die Bedeutung von Transparenz für den unternehmerischen Erfolg, über Thesen, Treiber und Gejagte informiert jetzt eine neue Themenwebsite der Kommunikationsagentur Klenk & Hoursch. Unter
www.transparenz.net gibt es Kommentare, Zitate sowie Interviews zum Thema Transparenz. Unter anderem gibt Kommunikationswissenschaftler Professor Günter Bentele Auskunft über Aldi und die Zusammenhänge von Transparenz, Vertrauen und Image. Die Themenwebsite zeigt: Unicef ist kein Einzelfall. Viele Unternehmen sitzen oder tappen früher oder später in die Transparenz-Falle.
Alles auf der Website dreht sich um das Glashaus-Axiom, das besagt: Jedes unternehmerische Handeln ist öffentlich. „Kommen Organisationen und Unternehmen der Forderung nach Transparenz nicht nach, machen die Stakeholdergruppen Druck und erzwingen Transparenz und verantwortliches Handeln. Wer dem Glashaus-Axiom nicht Rechnung trägt, wird gejagt, angeklagt, geoutet, geächtet. Dann sinken Reputation, Absatz, Umsatz, Aktienkurs. Nur ein robustes gesellschaftsorientiertes Wertesystem, Transparenz zu kritischen Themen und offene Kommunikation der partikularen Eigeninteressen sichern den nötigen Handlungsspielraum“, erklärt dazu Volker Klenk, der das Axiom vor einigen Jahren entwickelte.